liebe interessierte, liebe kolleg_innen,

seit mehr als zwei jahren habe ich gemeinsam mit der redaktionsgruppe an einer handreichung für die praxis gearbeitet.
nun ist sie fertig und steht hier unter dem titel

MORE THAN CULTURE
diversitätsbewusste bildung in der internationalen jugendarbeit


zum kostenfreien download zur verfügung.

wir als redaktionsgrppe wünschen ihnen und euch einen spannenden prozess beim lesen und freuen uns sehr über kürzere und längere, begeisterte und kritische rückmeldungen!!

die handreichung entstand in kooperation mit  jugend für europa, einer der deutschen nationalagenturen des eu- programms erasmus + / jugend in aktion.
 
sie wird bald auch in gedruckter form vorliegen.
eine englische übersetzung ist geplant.
 

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JANUAR 2015

soeben erschienen ist zudem der artikel"antidiskriminierungsarbeit als querschnittsaufgabe der internationalen jugendarbeit" im bildungsportal "lernen aus der geschichte". siehe unter http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/12202

*****************************    ein rückblick auf 2013:

MORE THAN CULTURE
the diversity-conscious approach in practise
train the trainer seminar for facilitator-teams in international youth exchanges
30 october - 3 november 2013
berlin. alte feuerwache e.v.

die ausschreibung und das anmeldeformular findet sich hier:

https://www.jugendfuereuropa.de/fortbildungen/action-online/1017/

achtung: bewerbungsfrist ist der 4. october!

As one of the main initiatives of the JiVE project (youth work international experiencing diversity) (www.jive-international.de) diversity-conscious education will be theoretically discussed and implemented in the pedagogical approaches of International youth work.
With this training course we would like to make a step forward to shift paradigms in the practise of international youth exchange. It’s not about teaching the ‘right’ way but about critical reflexion, movement and about developing a diversity-conscious attitude.
- How can we create a setting in which participants are not reduced to their country of residence or their nationality?
- How can we make visible the more than the assumed ‘typical’ or ‘normal’?
- How can we learn about diversity without simplifying complexity and losing sight of social valuations and structures?
- How can we reflect on discriminatory practises on a personal and social level ?
- How can we discover inequality and work in an empowering way?

Target group:
The training course is designed for experienced educators, youth workers or facilitators
who are
... having experience in facilitating international youth exchanges
... interested in participating together with an international partner
... interested and able to pursue their involvement in this working field
... willing to reflect on their educational practise and the dominant focus on cultural  differences in youth exchanges
... interested in adapting a new perspective to their work

Teamwork with your international partner:
If you are interested in participating ask your international partner to come with you! We invite and prefer teams of two partners who already worked together for an international youth exchange in the last years and who are planning to continue a close partnership. Both partners have to apply! The training will include time slots in which partners have time to plan next projects by adopting the attitude of the diversity-conscious approach.

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MORE THAN CULTURE

10.-14. march 2013

haus am maiberg / heppenheim (bei frankfurt a.m.)

diese fortbidung fand in enger zusammenarbeit mit der deutschen nationalagentur des programms YOUTH IN ACTION statt. hier finden sich die ausschreibung und anmeldung direkt zum download.

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vom 21.-25. september 2012 haben wir in kooperation mit jugend für europa und dem haus
am maiberg eine mehrtägige internationale fortbildung zum diversitätsbewussten ansatz in der internationalen jugendarbeit in berlin durchgeführt.
besonders gelungen war für für alle das format der teilnahme als internationales
multiplikator_innen - team. so wurde auf bereits bestehende erfahrungen aufgebaut und
die implementierung der diversitätsbewussten haltung in zukünftige gemeinsame
vorhaben direkt vor ort geplant.
das gemeinsame erproben und weiterentwickeln von methoden für die praxis hat uns sehr
konkret arbeiten lassen und wieder einmal haben wir alle gespürt, wie wichtig die eigene
auseinandersetzung mit dem thema und der eigenen haltung für die diversitätsbewusste
praxis ist.

Außerdem: Die literaturliste ist um zwei downloads reicher! hiermit stellen wir euch und
ihnen die dokumentationen zweier internationaler jugendbegegnungen mit vielen infos
zu methoden, herangehensweisen und eindrücken aus der praxis diversitätsbewussten
arbeitens zur verfügung!

vom 23.-25. november 2011 organiserten wir (in kooperation mit jugend für europa und dem haus am maiberg) eine praxiswerkstatt und expert(inn)enrunde für praktiker_innen und wissenschaftler_innen der internationalen jugendarbeit, die eine intensive praxisbezogene auseinandersetzung mit dem diversitätsbewusste ansatz in der internationalen jugendarbeit zum ziel hatte. aufbauend auf drei vorträge zum thema haben wir uns im OPEN SPACE viel zeit genommen verschiedene fragen zu vertiefen. 

am 14. und 15. november 2010 fand in bonn die 'Internationale Auswertungs- und Valorisierungstagung' des projekts JIVE (jugendarbeit international - vielfalt erleben) statt. In einem workshop unter dem titel  'Diversity und Empowerment als Gelingensbedingung für die Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen (mit Migrationshintergrund)' haben wir ausgehend von einer auseinandersetzung mit eigenen zugehörigkeiten zentrale ansatzpunkte des diversitätsbewussten ansatzes erarbeitet und diskutiert. Eine inhaltliche zusammenfassung des ansatzes ist dazu als diskussionspapier entstanden und steht auch hier zum download bereit.
weitere infos zum projekt JIVE finden sie unter www.jive-international.de

anfang november fand in wien das2. Deutschsprachige Jugendforum - Europäisch gewürzt: Misch mit! statt. Den schwerpunktthemen 'teilhabe, bildung, inklusion' näherten sich multiplikator_innen der lokalen und internationalen Jugendarbeit dabei in vielen verschiedenen workshops. Unter dem Titel 'Von der Kunst mehrere Brillen gleichzeitig aufzusetzen' wurde dort die praxis internationaler begegnungen diversitätsbewusst reflektiert. Die dokumentation des workshops sowie der gesamten veranstaltung finden sie auf obiger website.

ähnliche praktische denkbewegungen haben im verlauf des jahres 2010 mit unterschiedlichsten zielgruppen stattgefunden und wie so oft sind daraus spannende neue  perspektiven und aktionen entstanden.

einen besonderen ort der reflexion und weiterentwicklung diversitätsbewusster und anti-diskriminierender arbeit im internationalen kontext stellte unter anderem der workshop 'COME TOGETHER - The art of asking structural questions' vom 28.-31.Mai 2010  in berlin dar.  Vertreter_innen von mehrheits- und minderheitsorganisationen aus verschiedenen ländern machten sich -- eingeladen von der deutschen nationalagentur des EU-programms JUGEND IN AKTION 'JUGEND für Europa' - hier auf dem weg, die strukturellen hürden bei der zusammenarbeit von organisationen und personen mit migrationshintergrund im arbeitsfeld internationale jugendarbeit aufzuspüren und veränderungsbewegungen anzustoßen.

eher national, wenn nicht weniger heterogen zusammengesetzt, war die gruppe von multilikator_innen, die sich vom 20.-21. Mai 2010 im Haus am Maiberg in heppenheim zusammenfand, um in einer "Praxiswerkstatt" methoden im themenfeld heterogenität, zugehörigkeiten und macht zu erleben, zu reflektieren und gemeinsam weiter zu entwickeln. Die intensive zweitägige arbeit ermöglichte tiefgehende prozesse für die einzelnen, vielfältige kritische blicke auf praxen und theorien und entließ uns alle mit neuem mut und viel lust auf die implementierung der weiterentwickelten methoden und auswertungsstränge in die eigene praxis.

... außerdem ein kleiner rückblick auf den ersten teil des jahres ...

die zukunftswerkstatt in frankfurt am main 'Interkulturelle Trainings
Stolpersteine oder Wegweiser in einer Einwanderungsgesellschaft?' hat uns einen spannenden austausch und  neue perspektiven ermöglicht  und wir sind mit aufmerksamen Blicken auf die eigene Praxis unterwegs...

der link zur dokumentation der tagung findet sich HIER.

ebenso anregende spuren hat der workshop zu einer diversitätsbewussten perspektive im rahmen der abschlusstagung des programms 'Junge Wege in Euopa' in Berlin hinterlassen. ... wie lassen sich bildungsprozesse gestalten, die 'Kultur' nicht unhinterfragt als die zentrale differenz voraussetzen, aber die unterschiedlichen erfahrungen der einzelnen  (im spezifischen kontext aber auch mit zwuschreibungen und diskriminierung) nicht aus dem blick verlieren... eine diversitätsbewusste haltung in der praxis steht immer wieder vor dieser herausforderung!

ein workshop mit seminarleiter_innen von IJGD im februar hat wieder einmal gezeigt, wieviel in den methoden steckt, mit denen wir längst arbeiten: so lassen sich durch eine neue art des fragens, durch eine veränderte perspektive diversitätsbewusste, gesellschaftskritische, selbstreflexive lernprozesse initiieren, ohne 'das rad immer wieder neu zu erfinden' :-)

anfang märz 2010 haben wir zudem einen spannenden prozess mit seminarleiter_innen und mentor_innen des theodor-heuss-kollegs begleitet. Die fortbildung bot einen raum, ausgehend von den eigenen erfahrungen und verortungen, den 'blick durch unterschiedliche brillen gleichzeitig' zu erproben und ansatzpunkte für die implementierung in die eigene praxis aufzuspüren.

in diesem sinne wünsche ich allen spannende reflexionen in 2011,

anne sophie winkelmann